Homepage von Dirk Baack

Eine Homepage hat etwas mit einer Modelleisenbahnanlage gemeinsam: Beide werden nie fertig.


IIC-Bus-Seminar

("I2C-Bus Schaltungen", IIC - Inter Integrated Circuit) Eine meiner Aufgaben im Arbeitsbereich ist die Betreuung des in jedem Semester angebotenen I2C-Bus-Seminars:
Unter Verwendung eines Mastercontrollers auf einer PC-Einsteckkarte ist ein kleines IIC-System aufzubauen (Hardware!), in Betrieb zu nehmen und schließlich das I2C-Protokoll manuell zu implementieren.
Brauchbares Material zum I2C-Bus findet man beispielsweise bei Philips, was nicht zu sehr verwundert, denn dort ist dieses Bussystem auch entwickelt worden.

Hier einige Anmerkungen für diejenigen, die nicht unbedingt vom Fach sind:
Der I2C-Bus stellt ein verhältnismäßig simples System dar, mittels dessen sich mehrere verschiedene ICs durch nur zwei Kommunikationsleitungen verbinden lassen. Dieses sehr preiswerte System wird häufig dann eingesetzt, wenn nur kleine Datenmengen zu übertragen sind. Beispielsweise findet man es in Fernsehapparaten oder auch in Haushaltsgeräten, wenn es darum geht, der internen Steuerung mitzuteilen, welcher Tastendruck soeben an den Knöpfen am Gehäuse erfolgt ist, aber auch beispielsweise um einer kleinen Anzeige mitzuteilen, welcher Text auszugeben ist.
Damit auf einem Datenbus vernünftige Kommunikation stattfinden kann, muß irgendjemand das "Sagen" haben, das ist in diesem Fall der sogenannte Mastercontroller. (In dieser kurzen Erklärung würde es wohl zu weit führen, wenn man noch über Multimasterfähigkeit dozieren würde. Es ist aber auch möglich, daß bei diesem Bussystem mehrere Bausteine untereinander aushandeln, wem gerade der Bus gehört.)

Mikrocontrollerseminar

("Mikrocontroller-Schaltungen - Realisierung in Hard- und Software") Um den Mikrocontrollers AT90S8515 (aus der Atmel-AVR Serie von 8-bit-Mikrocontrollern) herum soll ein wenig Hardware aufgebaut werden, um diesen in Betrieb nehmen zu können. Dieser Baustein eignet sich, da er flashprogrammierbar ist, recht gut als Einstieg in den Aufbau und die Programmierung von kleinen Schaltungen, die etwas komplexer als die I2C-Schaltungen aus dem obengenannten Seminar sind. Hier ist das System dann (natürlich nach der Programmierung) auch ohne Verwendung des Host-PCs autark nutzbar. Sinnvollerweise sollte nach dem Schaltungsaufbau (in Wire-Wrap-Technik) zunächst mit kleinen Assemblerprogrammen versucht werden, die einzelnen I/O-Komponenten anzusprechen. Im weiteren Verlauf können dann auch Hochsprachenprogramme auf dieser Schaltung getestet werden, zunächst in Pascal. In dongle.zip sind einige ganz brauchbare Dateien enthalten, die mit Eagle generiert worden sind, der Schaltplan dazu ist auch in dongle.pdf zu finden.
Nähere Informationen zum verwendeten Mikrocontroller findet man auch beim Hersteller Atmel. Außerdem kann man mittlerweile auch einen frei verfügbaren C-Compiler verwenden, den man (für Sinnlos 9x) auf der GCC-AVR_Seite findet. Dabei handelt es sich um die crosskompilierte Version des GNU-C-Compilers für den Atmel Controller. Außerdem kann man noch ein wenig im AVR-Webring. suchen.
Für jemanden, der sich zum ersten Mal mit konkreter Hardware beschäftigt, ist sicherlich das I2C-Seminar besser geeignet, ein wenig Hardwareerfahrung wäre beim Mikrocontrollerseminar schon nicht schlecht, stellt aber keine Voraussetzung dar.

Meine Diplomarbeit

Im Rahmen meiner Diplomarbeit, die von Prof. Teufel betreut wurde, habe ich mich damit beschäftigt, einen "Embedded PC" unter Verwendung eines AMD-Mikrocontrollers aufzubauen und ein BIOS dazu zu entwerfen.

Näheres dazu unter auf der Seite Der Embedded PC "Elgar"

Das System läuft zwar mit einem DOS schon recht stabil, die Hardware ist jedoch so entworfen worden, daß noch mehr Programme als einige Text-Mode-Anwendungen und der Norton Commander darauf laufen können. Eine Erweiterung im Rahmen einer Diplom-/Studienarbeit wäre wünschenwert. Als Folgearbeiten sind inzwischen Diplomarbeiten angefertigt worden, bei denen auf Erkenntnisse der Elgar-Entwickung zurückgegriffen werden konnte, bei denene jedoch jügere Prozessorgenerationen Verwendung gefunden haben.

Zu erreichen bin ich fast immer im Arbeitsbereich TI3 im Raum 3025 im vierten Bauabschnitt (Schwarzenbergstraße 95) im dritten Stock.

Linux

Am Institut habe ich die Verwaltung einiger Rechner von meinem Vorgänger "geerbt". In diesem Zusammenhang trat bei einigen neueren Rechnern das Problem auf, daß ich zunächst keine kostengünstigen Lösung hatte, um etwas zu installieren, was dem NFS (Network File System) unter DOS ähnelt. Nach einem Vorschlag von O. Gusowski habe ich dann den MS-Lanclient an meinen Samba-Server gehängt. Wie das Ganze vor sich geht, findet man auf diesem Link.

Meine etwas weniger dienstliche Homepage:

Dirk Baack's inofficial homepage (Der Anfang dieser Zeile war offensichtlich in englischer Sprache, daher dürfte das Apostroph wohl zulässig sein.)

[Institut für zuverlässiges Rechnen]


Dirk Baack
Arbeitsbereich 4-04
TU Hamburg - Harburg
Schwarzenbergstraße 95
Tel. 040/42878-2638
Fax 040/42878-2489
baack@tu-harburg.de

letzte Änderung am 11. September 2002