("I2C-Bus Schaltungen", IIC - Inter
Integrated Circuit)
Eine meiner Aufgaben im Arbeitsbereich ist die Betreuung des
in jedem Semester angebotenen I2C-Bus-Seminars:
Unter Verwendung eines Mastercontrollers auf einer
PC-Einsteckkarte ist ein kleines IIC-System
aufzubauen (Hardware!), in Betrieb zu nehmen und schließlich
das
I2C-Protokoll manuell zu implementieren.
Brauchbares Material zum I2C-Bus findet man beispielsweise bei
Philips, was
nicht zu sehr verwundert, denn
dort ist dieses Bussystem auch entwickelt worden.
("Mikrocontroller-Schaltungen - Realisierung in Hard- und Software")
Um den Mikrocontrollers AT90S8515 (aus der Atmel-AVR Serie von
8-bit-Mikrocontrollern) herum soll ein wenig Hardware aufgebaut
werden, um diesen in Betrieb nehmen zu können. Dieser Baustein eignet
sich, da er flashprogrammierbar ist, recht gut als Einstieg in den Aufbau und
die Programmierung von kleinen Schaltungen, die etwas komplexer als die
I2C-Schaltungen aus dem obengenannten Seminar sind. Hier ist das
System dann (natürlich nach der Programmierung) auch ohne Verwendung
des Host-PCs autark nutzbar. Sinnvollerweise sollte
nach dem Schaltungsaufbau zunächst mit kleinen
Assemblerprogrammen versucht werden, die einzelnen I/O-Komponenten
anzusprechen. Im weiteren Verlauf können dann auch Hochsprachenprogramme
auf dieser Schaltung getestet werden.
Für jemanden, der sich zum ersten Mal mit konkreter Hardware
beschäftigt, ist sicherlich das I2C-Seminar besser geeignet,
ein wenig Hardwareerfahrung wäre beim Mikrocontrollerseminar schon nicht
schlecht, stellt aber keine Voraussetzung dar.
Im Rahmen meiner Diplomarbeit, die von Prof. Teufel betreut wurde, habe ich mich damit beschäftigt, einen "Embedded PC" unter Verwendung eines AMD-Mikrocontrollers aufzubauen und ein BIOS dazu zu entwerfen.
Näheres dazu unter auf der Seite Der Embedded PC "Elgar"
Das System läuft zwar mit einem DOS schon recht stabil, die Hardware ist jedoch so entworfen worden, daß noch mehr Programme als einige Text-Mode-Anwendungen und der Norton Commander darauf laufen können. Eine Erweiterung im Rahmen einer Diplom-/Studienarbeit wäre wünschenwert. Als Folgearbeiten sind inzwischen Diplomarbeiten angefertigt worden, bei denen auf Erkenntnisse der Elgar-Entwickung zurückgegriffen werden konnte, bei denene jedoch jügere Prozessorgenerationen Verwendung gefunden haben.
Zu erreichen bin ich fast immer im Arbeitsbereich TI3 im Raum 3025 in Gebäde E (Am Schwarzenberg-Campus 3) im dritten Stock.
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Institut E-19 TU Hamburg Am Schwarzenberg-Campus 3 95 Tel. 040/42878-2638 baack@tuhh.de |
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